Laufende Projekte

Neurobiologie der Zahnbehandlungsphobie / FWF

 


Neuronale Korrelate einer erfolgreichen Expositionstherapie bei Spinnenphobikern – Erwachsenenstudie / DFG

 

EEG,  fMRT


Neuronale Korrelate einer erfolgreichen Expositionstherapie bei Spinnenphobikern – Kinderstudie / FWF

In diesen Projekten wird untersucht, wie sich die Gehirnaktivierung (evozierte Potentiale, hämodynamische Reaktionen) nach erfolgreicher Expositionstherapie bei Frauen bzw. Mädchen (8-12 Jahre) verändert. Zur Diagnostik/ Symptomprovokation wird Bildmaterial verwendet, das Spinnen, allgemein Angst und Ekel relevante Inhalte sowie neutrale Szenen zeigt. Neben Psychotherapie assoziierter Neuroplastizität soll auch die Bedeutung des Ekels für diese spezifische Phobie analysiert werden.

EEG,  EMG


Neuronale Korrelate der Zahnbehandlungsphobie – Symptomprovokation / FWF

Bislang liegen weder publizierte EEG- noch fMRT-Studien zu diesem Phobietypus vor, bei dem nicht klar ist, ob das neurobiologische Muster eher der Blut- oder Tierphobie ähnelt. Darüber hinaus wird Geschlechtereffekten nachgegangen, da diese Phobie (im Gegensatz zu anderen spezifischen Phobien) auch bei Männern häufig auftritt.

EEG,  fMRT,  NIRS


Bedeutung der Unsicherheitsintoleranz für die Generalisierte Angststörung (GAS)

GAS-Patienten leiden unter ständigen Sorgen, die sich auf mögliche zukünftige Katastrophen (z.B. Unfälle von Angehörigen, finanzielle Probleme) beziehen. In psychologischen Modellen zur GAS wird die Unsicherheitsintoleranz als Persönlichkeitsfaktor diskutiert, der zur Entstehung und Aufrechterhaltung dieser Störung beiträgt. Die UI wird mit einem Design untersucht, bei dem verschiedene Signale eine sichere oder unsichere emotionale Konsequenz (z.B. aversives Bild) ankündigen. Es werden affektive Reaktionen und evozierte Potentiale während Signal- und Bildpräsentation zwischen Patienten und gesunden Kontrollen verglichen.

EEG,  fMRT


Interaktion zwischen exekutiven und emotionalen Prozessen bei Kindern mit Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Dass Patienten mit ADHS Defizite in der Verhaltenshemmung aufweisen, ist empirisch gut belegt. Noch unklar ist, ob zusätzlich spezifische Probleme in der Emotionserkennung bestehen, die zur Symptomatik beitragen. Deshalb wird ein sog. GO/NOGO-Paradigma mit Bildern eingesetzt, auf denen Personen mit unterschiedlicher emotionaler Mimik abgebildet sind (z.B. ärgerlich, traurig). Es werden emotionsspezifische Hemmungs-Defizite erwartet.

EEG


Emotionserkennen und Erleben bei Patienten mit Chorea Huntington / FWF

Bei der Chorea Huntington handelt es sich um eine autosomal vererbte neurodegenerative Erkrankung, bei der der Untergang von Hirngewebe von den Basalganglien und der Insula ausgeht. In früheren Untersuchungen wurde für diese Patientengruppe ein spezifisches Defizit beim Erkennen von Ekelmimik berichtet, das auf den lokalisierten Gewebsuntergang zurückgeführt wurde. In diesem Projekt werden Veränderungen des Emotionserkennens und zum ersten Mal Emotionserlebens untersucht und u.a. mit hirnanatomischen und gentischen Parametern in Beziehung gesetzt.

fMRT



Abgeschlossene Projekte

Elektrokortikale und psychophysiologische Korrelate einer gelungenen Expositionstherapie bei Spinnenphobikerinnen

 

EEG


Elektrokortikale Korrelate der Psychotherapie von Patienten mit Zahnbehandlungsphobie

 

NIRS


Antizipation von Aversion bei generalisierter Angststörung

 

fMRT


 

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